Das Rehabilitations-Forschungsnetzwerk der Deutschen Rentenversicherung Rheinland

[So] 26.02.2017

zur refonet-Startseite
  [Deutsche Rentenversicherung Rheinland]| [Klinikkette]| [www.rehaforschung-nrw.de]| [Impressum]| [Rechtliches]| [Sitemap]|

 

refonet :: Planung einer Informationsrecherche

Um sich die wissenschaftlichen Grundlagen zu einem Thema zu erschließen, ist es unabdingbar, wissenschaftliche Literatur heranzuziehen. Bei diesem Prozess der Recherche können nachfolgende Hinweise vielleicht eine Hilfe sein.

„Recherche“ umfasst von seiner Bedeutung her die Nachforschung/Ermittlung (vgl. Duden). Recherchieren im wissenschaftlichen Kontext soll allerdings weiter gefasst werden: Nachforschen, sich über etwas informieren, um Bescheid zu wissen, sich etwas systematisch erschließen, Hintergründe und Umstände kennen lernen, sich ein Bild machen können.

Das sogenannte "Schneeballsystem" ist eine gute Methode, um schnell zu einer Menge hilfreicher Literaturangaben zu kommen. Dabei wird die Literaturangabe eines Basistextes nach weiterführender Literatur durchgeschaut. Die dort angeführten Bücher können dann wiederum als weiterer Ausgangspunkt für Literatur dienen, indem die jeweiligen Literaturverzeichnisse durchsucht werden. Allerdings kann dabei leicht der Überblick über wirklich wichtige Literatur verloren gehen, da die Verzeichnisse meist sehr umfangreich sind. Wiederholen sich jedoch bestimmte Angaben in mehreren Büchern, so kann man davon ausgehen, wichtige, viel rezitierte Quellen gefunden zu haben.

Miteinander reden, ist eine nicht zu unterschätzende Möglichkeit, an Literatur zu kommen. Hier ist auch das eigene Vorwissen, das bei jedem zu bearbeitenden Thema vorhanden ist, entscheidend. Wo oder von wem habe ich schon darüber gehört? Wen kann ich fragen? Dies kann das erste Herangehen an die Recherche erleichtern und helfen, sich über Themenstellung und Aufgabe klar zu werden.

Literaturverwaltung

Die Verwaltung der recherchierten Literatur ist ein Kapitel für sich. Doch sie sollte nicht erst begonnen werden, wenn Erfassen, Beschaffen und Bearbeiten abgeschlossen sind, sondern die Literaturverwaltung ist ein ständiger Begleiter der Recherche. Sie ist Voraussetzung, dass die gefundene Literatur nicht in den Tiefen der Schreibtischschublade versinkt, sondern dass die Literaturangaben korrekt verarbeitet werden.

Bei jeder gefundenen Literatur ist es deshalb notwendig:

Autor bzw. den Herausgeber
korrekten Titel und ggf. den Untertitel
Verlag
Jahrgang
Auflage
ggf. Seitenzahlen
Fundort

festzuhalten.

Doch bevor diese wichtigen Informationen, die zum Schluss (bei Verwendung) im Literaturverzeichnis stehen werden, auf irgendwelchen Schmierzetteln landen, sollte von Anfang an die Literatur verwaltet werden. Dafür können entweder eine eigene Liste oder Karteikarten handschriftlich angefertigt werden. Oder man legt die Daten auf einem PC-Programm an und kann sie dann später effizienter weiterbearbeiten. Dabei kann z. B. die Literaturverwaltung "LiteRat" gute Dienste leisten. Näheres unter:
[http://www.literat.net/]


Letzte Änderung: 25.10.2011 10:15